Trading Journal

Trading-Tagebuch / Trading-Journal die Grundlage für erfolgreichen Börsenhandel

  1. Trading-Journal ist eine Möglichkeit, sich selbstständig zu verbessern und zu coachen.
  2. Ein Trading-Journal hilft dabei, die Ziele des Trading-Plans und den Fortschritt im Blick zu behalten.
  3. Ein Trading-Journal verdeutlicht Schwächen und Stärken.
  4. Ein Trading-Journal kann dabei helfen, sich selbst und die aktuelle Lebenssituation zu definieren.

Warum jeder ein Trading-Journal braucht

Jeder, der Daytrading lernen möchte, sollte sich von Anfang an angewöhnen ein Trading Journal zu führen.
Viele Trader geben sich mit der Transaktions-History beim Forex Broker zufrieden. Tatsächlich sind dort einige sinnvolle Informationen zu finden, die wirklich wichtigen fehlen jedoch. Wer nur diese Daten zur Verfügung hat, wird sich innerhalb kürzester Zeit nicht mehr daran erinnern können, warum er einen bestimmten Trade eingegangen ist. Dies ist jedoch genau die Information, die am wichtigsten ist. Nur wer weiß, warum er wie gehandelt hat, kann in Zukunft Fehler vermeiden oder Erfolge wiederholen.
Trading Journal - Bild 1

Im Forex-Tagebuch werden demzufolge nicht nur die harten Fakten wie Eintritt, Gewinn und Zeitpunkt festgehalten, sondern auch weiche Faktoren wie Stimmung, Methode und Gedanken. Auf diese Weise wird häufig sichtbar, wie wichtig Disziplin ist und welche Fehler der Tradingplan noch besitzt.

Ein Trading-Journal kann nicht nur dabei helfen, emotionale Fehlentscheidungen zu verhindern, sondern hat auch die folgenden fünf Vorteile:

  1. Bei welchen Nachrichten funktioniert der Handel nicht
  2. Trader können dadurch wichtige Erkenntnisse erlangen wie beispielsweise:
  3. Muss pro Trade mehr oder weniger riskiert werden
  4. Wann sollte der Händler mit dem Traden anfangen und wann sollte er besser etwas anderes tun?

Die Bedeutung der Wahrscheinlichkeit

Ein gut geführtes und detailliertes Trading-Journal kann fast so gut sein wie ein Trainer, der einem über die Schulter sieht. Zwar ist das Führend es Trading-Journal zeitaufwändig und langweilig, dafür kann es jedoch sogar lehrreicher sein als ein Seminarbesuch oder das Durcharbeiten eines Buches. Über die Zeit wird das Journal immer weiter wachsen und wenn es alle wichtigen Daten und Fakten enthält, kann es wichtige Lektionen enthalten. Trading Journal - Bild 2Das Trading-Journal liefert im Optimalfall sämtliche relevanten Daten zu allen Trades und auch zum Händler. Deswegen sollten Trader nicht gleich mit dem Festhalten der Trades beginnen, sondern zunächst sich selbst hinterfragen. Zu Beginn sollten Trader festhalten, warum sie Devisen handeln. Welche Erwartungen haben sie an sich und den Forex-Handel? Welchen Lebensstil haben sie, welchen wollen sie haben? Wie lernen sie am schnellsten? Wie viel Zeit können sie für den Forexhandel aufbringen? Welche Ziele haben sie? Anschließend sollten sie sich fragen, welche Sichtweisen sie auf den Markt haben. Diese Frage ist wichtig um zu verstehen, wie Entscheidungen getroffen werden und das Risiko verwaltet wird.

Beobachtungen des Marktes: Nun beginnen die täglichen Einträge. Jeder Tag ist unterschiedlich, aber häufig gibt es Tendenzen, von denen ein Trader profitieren kann. Mit einer sorgfältigen Beobachtung wird es leichter, solche Tendenzen früh zu erkennen und die Strategie für den Tag entsprechend anzupassen. Sich selbst zu verändern fällt ebenfalls leichter, wenn die Veränderungen des Marktes früh wahrgenommen werden.

Fehler und verpasste Gelegenheiten: Dies ist fraglos der unangenehmste Teil des Tagebuches. Allerdings sind dies genau die Ereignisse, von denen Trader am meisten lernen können. Zu früh geschlossene Trades, falsche Einstiegslevel, nicht richtig gewählte Positionsgröße, usw. sollten festgehalten werden, um diese Fehler in Zukunft zu vermeiden. Im Optimalfall wird zudem kurz vermerkt, wie der Fehler entstanden ist.

Zugegeben klingt dies viel. Dennoch enthalten alle Punkte wichtige Informationen, die langfristig dabei helfen, sich zu verbessern.:

Jeder Fehlversuch, bei dem dies nicht der Fall war, ist ein weiteres Argument, sich beim nächsten Mal an den Plan zu halten. Jedes Mal, wenn ein Trade nicht nach dem ursprünglichen Plan durchgeführt wurde, ist dies in gewisser Weise ein doppelter Verlust: Zum einen führte der Trade nicht zum Gewinn, zum anderen lässt sich die Fehlentscheidung nicht nutzen, um daraus wichtige Informationen darüber zu sammeln, ob der Tradingplan funktioniert. Er ist also völlig nutzlos, wenn er nicht wenigstens als Motivation dazu dient, zukünftig mehr Disziplin aufzuwenden und sich an den Plan zu halten.